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Körperertüchtigung

Walking in a winter wonderland

Wir waren neulich spazieren. Jawoll! Wir! Mit meiner Schwester und dem Hund der Nachbarin meiner Schwester. Auf dem Waffenplatz in Thun. Es war Stephanstag, und es war scheisse kalt. Aber der (angebliche) Industriereif hatte sich sehr malerisch um die Natur geschlungen, und deswegen gibt's jetzt (sicher aufgrund der Lokalität Waffenplatz total illegale) Fotos:

Eins davon gibt es vermutlich dann dieses Jahr als Weihnachtskartenmotiv. Irgendwelche Präferenzen?
2.1.08 22:10


Alle ausser Ulle

Dieses Foto ist im Juli 2005 entstanden:



Wir sassen bei Riegel an der Strasse und warteten darauf, dass die Tour de France vorbeifährt. Tat sie auch irgendwann, erst kamen stundenlang Begleitwagen, dann irgendwann die Radfahrer, die allerdings nur minutenlang. Das war soweit ich mich erinnern kann auch das Jahr, in dem wir dann in Todtnau an der Strasse standen und auf die Deutschlandtour warteten. Die kam auch irgendwann vorbei.

Strassenrennen im Radsport sind ja live vor Ort nicht wirklich spektakulär. Die Tour de France im TV zu verfolgen ist da schon interessanter, aber zugegebenermassen auch nicht zwingend mein Ding. Früher, zu den Zeiten von Bernard Hinault und später Miguel Induráin war das noch anders. Damals kannte ich das D-Wort noch nicht und war beeindruckt von Dingen wie Induráins legendärer Lungenkapazität und seinem phänomenalen Ruhepuls. (Und Herrn Hinault fanden Mutti und ich irgendwie scharf.)

Wenn ein Radprofi heute etwas zu seinem Lungenvolumen und seinem Ruhepuls sagen will, ist der erste Gedanke doch sowieso: Ausrede. Und meistens hat man recht.

Ganz ehrlich, was da gerade in Sachen Team Telekom läuft, ist doch weder schockierend noch überraschend. Bloss unverständlich, zumindest für mich.

Denn hey, die Tour de France durchzustehen ist doch eine Wahnsinnsleistung per se - warum muss man sich da noch künstlich stärken?

Jaja, weil man sonst nicht gewinnt, weil alle anderen auch dopen.

Also, alle ausser Ulle.

Übrigens zeigt Das Erste derzeit "Höllentour" als Einstimmung auf die T-Mobile-Pressekonferenz um 11:15. Ich finde das irgendwie hochgradig ironisch, aber nicht ganz so ironisch wie diese Tatsache:

Von allen deutschen Radrennfahrern soll ausgerechnet Jan Ullrich körperlich so fit gewesen sein, dass er ohne Doping erfolgreich war?

Ja nee, is klar. Liegt bestimmt an Lungenkapazität und Ruhepuls.
24.5.07 10:57


No no, there's no limit

L'enfer, ce n'est pas les autres. Die Hölle sind nicht die anderen, sondern die Treppenstufen rauf in die zweite Etage in unserer Wohnung nach dem Besuch im Fitnesszentrum.

Besonders heute. Heute hab ich nämlich - ta daaa, tarömm, törööö törööö - zum ersten Mal zwei Runden im Miha-Zirkel gemacht. Naja, mit Beschiss, denn eigentlich wären für den Ausdauerteil des Kraftausdauertrainings je sechs Minuten auf dem Crosstrainer und sechs Minuten auf dem Fahrrad vorgesehen. Die geneigte Leserschaft kennt aber vermutlich mittlerweile meine Gefühle gegenüber dem Crosstrainer und wird deswegen verstehen, dass ich nur einmal auf dem Crosstrainer und dreimal auf dem Fahrrad war. Hey, Ausdauertraining ist Ausdauertraining!

Sprach sie und ordnete diese Aussage wahrheitsgehalttechnisch direkt neben "Schokolade ist gesund wegen der Endorphine und Chips sind super wegen der Elektrolyte" ein.

Ach, aber heute habe ich endlich mal wieder das gespürt, dass bei mir einkickt, wenn ich über einen längeren Zeitraum (i.e. länger als so 20 Minuten) trainiere: Das Workout-High.

Dieser Tunnelblick (Nein! Nicht wortwörtlich! Und da war auch kein Licht am Ende des Tunnels! So heftig habe ich mich dann doch nicht verausgabt!), der einen die Umwelt ausblenden lässt, von der Trulla, die mal wieder von Gerät zu Gerät drängelt (es ist IMMER eine da, auch wenn nur ich und ebendiese Trulla im Miha-Zirkel sind, und nein, es liegt nicht an mir!), über den Fitnesszentrum-Chef, der die Putzfrau instruiert, wie sie die Geräte zu säubern hat, bis hin zu dem Pseudotrainingsheini, der sich öfter im Spiegel beobachtet als dass er wirklich physisch was tut. Dieses Gefühl, den Körper und seine Arbeit zu spüren, und natürlich die Musik im Ohr, die einen antreibt.

Die bringe ich natürlich von zuhause mit. Im Fitnesszentrum läuft Radio. Heute z.B. als ich gerade fertig war, beschallte uns Gloria Estefan mit "Don't wanna lose you now". Jahaaa, das macht Laune.

Mein Workout-Mp3-Programm könnte man auch The Good, The Bad And The Ugly nennen. Zu The Good gehört vermutlich Zeug wie Laura (City Hi-Fi Vocal mix) von den Scissor Sisters und eingeschränkt Nelly Furtados Maneater und Say It Right, bei The Bad ordnen wir Leute wie Britney Spears, Kelly Clarkson und die Pussycat Dolls ein - Musik von begrenzter Geschmackssicherheit, aber mit einem sehr geeigneten Beat für Sport -, und bei The Ugly finden wir eigentlich vor allem ein Lied:

2 Unlimited - No Limits.

Mein Gott, das Workout-High ist halt nicht für sein exquisit filigranes Gehör bekannt, das braucht Stuss mit Rhythmus, bei dem man mit muss. Philosophische Texte sind da fehl am Platz.

Genauso fehl am Platz im Fitnesszentrum und nicht mit dem Workout-High zu verwechseln ist übrigens diese Übung hier.
23.4.07 16:38


Ha!

Mann, was hab ich heute rumgetrödelt. Sinnlos rumgesurft. Gelesen. Sogar ein Mittagsschläfchen gemacht. Alles nur nicht mein Zeug gepackt um anschliessend über die Strasse ins Fitnesszentrum (das Votum zu Fitnessstudio vs. Fitnesstudio steht übrigens immer noch aus) zu hampeln.

"Mag nicht..."

"Och Menno..."

"Zu müde..."

"Irgendwie ist mir ein bisschen übel..."

Ja, der innere Schweinehund lief zu Höchstform auf.

Um kurz nach vier war es mir dann zu doof, und ich hab mir kurzerhand meine läppische Sporttaschenersatztasche (weiss mit bunten Früchten drauf, eindeutig mehr was fürs Freibad) und meine Isostar-bedruckte Trinkflasche (mit der ich mir noch lächerlicher vorkomme als mit der Tasche, weil die dann wieder viel zu professionell für eine Sportnulpe wie mich wirkt) geschnappt, bin rüber und hab mit Todesverachtung meine Runde Miha-Zirkel gemacht. Crosstrainer, ich hasse dich. Blöde Trulla die jeweils ein Gerät nach mir dran war und die so gedrängelt hat: Innerlich habe ich zu "This ain't a scene, it's an arms race" lauthals den falschen Text "This ain't a scene, it's a god damn arse face" mitgesungen und dabei an dich gedacht. Ältere Dame, die gleichzeitig im Miha-Zirkel trainiert hat und die Treppe zu den Damen-Umkleideräumen hochkam, als ich schon wieder runterging: Dich liebe ich, weil wir uns gleich mit einem Grinsen verständigt haben und du mit deinem "Hammer's gschafft!" genau das gesagt hast, was ich dachte.

Und lieber Schweinehund, dieser Stinkefinger ist für dich.

18.4.07 17:25


Some things never change...

März 1998:



April 2007:

12.4.07 18:41


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