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Völkerkunde

A bit of Schweizerverarsche

YouTube-Surfen ist nunmal ein sehr netter Zeitvertreib, und während sich derzeit alle Welt über die Knight Rider-Outtakes freut ("Nice ass!"), ergötze ich mich lieber an alten britischen Sketches.

Auch wenn dabei die Schweizer die Doofen sind.



Naja, Fry & Laurie verzeihe ich sogar die Lederhosen, die in der Schweiz irgendwie keiner trägt.
26.9.06 16:05


The Amtsschimmel strikes back

Erinnern Sie sich noch daran? Ja, lang ist's her. Die Mail an das Schweizer Konsulat in Stuttgart habe ich dann auch prompt geschrieben. Und danach nie mehr etwas gehört. Naja, wird schon in Ordnung sein, dachte ich mir.

Immerhin flatterte vor kurzem wieder der Umschlag mit den Abstimmungsunterlagen aus der Stadt Bern ins Haus. Zwar immer noch mit dem Mädchennamen als Adressat, aber trotzdem. Nur ein Umschlag.

Ein paar Tage später kam der aus Rüschegg. Mit meinem neuen Namen. Also die selbe alte Scheisse.

Gnark. Offensichtlich erachtet man beim Schweizer Konsulat Mails nicht als wichtige Korrespondenz. Also rufen wir da halt mal an. Am Telefon kann man ja nicht einfach auf 'Löschen' drücken, da muss man unliebsame Kunden noch selber abwimmeln.

"Sie sind mit dem Schweizer Konsulat verbunden. Wenn Sie ein Anliegen zum Thema X haben, drücken Sie die 1. Bei Thema Y die 2. Bei Thema Z die 3. Usw." Danach folgte das Ganze noch auf Französisch (und vermutlich Italienisch und Rätoromanisch. Hab ich mir dann nicht mehr angehört). Mein Problem war allerdings weder unter X, Y noch unter Z zu finden. Ich hab mich dann für ein Anliegen zum Thema Zivilstand entschieden. Plötzliche Verdoppelung der eigenen Existenz schien mir dann doch auf ein zivilstandliches Problem hinzudeuten, da ich ja sowohl als ledige wie auch als verheiratete Person zu existieren scheine. (Hm. Das eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten, wenn ich es mir richtig überlege...)

Die nette Dame am anderen Ende des Telefons meinte dann, das sei nicht ihr Problem, sondern da müsse ich mich direkt an die betreffenden Stimmregister in der Schweiz wenden, und das sei ja auch nur ein Service des Konsulats, dass man die Unterlagen weiterleite, und sie könne mir aber ja mal die Telefonnummern der Zivilstandsämter der beiden Orte geben, die könnten mich da ja dann an die richtigen Stellen weiterleiten.

Jaja. Nach fünf Sekunden googeln (ich hab wirklich mit Google gesucht, also darf ich das Verb verwenden!) hatte ich dann auch die direkten Nummern der beiden Stimmregister. In Rüschegg verstand man mein Problem und meinte, man würde das ändern, ich könne einfach meine Unterlagen von ihnen vernichten.

In Bern war die zuständige Dame gerade nicht da, aber der Herr, der sich nicht zuständig fühlte, nahm meine Angaben entgegen.

So. Mehr kann ich nicht tun. Dachte ich mir. Jetzt sollen die mal gucken, wo das Problem liegt. Dachte ich mir. Denn bei mir liegt es nicht.

Dann erhielt ich diese Mail:

"Sehr geehrte Frau (hier stand mein Mädchenname. Obwohl ich denen meinen neuen Namen angegeben hatte. Und meine neue Adresse sowie meine Mailadresse, die ebenfalls auf meinen neuen Namen lautet und an die diese Mail geschickt wurde)

Mit Bezug auf Ihr soeben geführtes Telefongespräch mit dem Stimmregister der Stadt Bern, Herrn XXX (der heisst nicht wirklich so. Das hab ich verfälscht) kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Sämtliche Änderungen (Adressänderungen, Löschungen, Änderung des Zivilstandes) sind der Schweizerischen Vertretung mitzuteilen, bei der Sie angemeldet sind.
Zu Ihrer Information: Sie sind bei der Schweizerischen Vertretung in Stuttgart angemeldet.

Diese Meldungen werden von den Schweizerischen Vertretungen an die betreffenden Stimmregister in der Schweiz weitergeleitet.

Die Stimmregister dürfen keine direkten Meldungen von den im Register eingetragenen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer entgegennehmen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben zu dienen und grüsse Sie freundlich."

Ich habe diese Mail soeben beantwortet. Ich habe mein Problem noch einmal ausführlich erklärt und freundlich um Aufklärung gebeten. Falls man beim Berner Stimmregister allerdings zwischen den Zeilen lesen kann, lautet meine Antwort folgendermassen:

"Sehr geehrte Frau XXX (das ist nicht wirklich die Frau von dem Herrn da oben. Aber ich halte das für eine schicke Verfälschung)

MUUUUUUUUAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRRGGGGGHHHH!!!!!!

Mit freundlichen Grüssen

Die Frau, die sich jetzt dann Madonna zum Vorbild nimmt und nur noch ihren Vornamen benützt"
31.8.06 16:51


Amtliche Verdoppelung der natürlichen Person

Ich frage mich ja, ob es je einen Tag in meinem Leben geben wird, an dem ich nicht im Hinterkopf habe, dass ich mich noch um etwas Amtliches kümmern muss.

Oh, mittlerweile liegt es nicht mal mehr nur an mir. Ich bin inzwischen sehr brav und bürgerpflichtbewusst geworden, wenn es darum geht, irgendwelche Formulare korrekt auszufüllen und rechtzeitig abzuschicken.

Mittlerweile liegt es eher am Amt.

Ich habe neulich Bescheid erhalten, dass ich nach meiner Namensänderung nun in meiner Heimatgemeinde Rüschegg gemeldet bin. Super. Wollte ich ja schon immer. Waren Sie schon mal in Rüschegg? Eben. Ich auch nicht.

Dass ich da gemeldet bin, muss ich übrigens innerhalb der nächsten vier Jahre schriftlich oder gleich persönlich bestätigen. Immerhin geben sie den Auslandschweizern genügend Zeit für die Anreise.

Mach ich dann irgendwann brav. Innerhalb der nächsten vier Jahre.

Mitte dieser Woche habe ich die offiziellen Unterlagen für die Wahlen im Kanton Bern erhalten. Für die Stadt Bern. Da hatte ich mich bei meinem Wegzug aus der Schweiz angemeldet, weil ich als Auslandschweizerin das Recht habe, einen ehemaligen Wohnort als den Ort zu wählen, in dem ich wählen und abstimmen will. Und neben Bern, der Bundeshauptstadt und schönsten Stadt der Welt, standen als ehemalige Wohnorte noch Zollikofen, Langnau im Emmental und Schlieren zur Debatte.

Die Wahl fiel mir nicht schwer.

Nun gut, ich bin also in Bern angemeldet und darf für diese Gemeinde wählen und abstimmen.

Am Freitag lagen die Wahlunterlagen der Gemeinde Rüschegg im Briefkasten.

Verwirrung.

Dann Geistesblitz. Und Nachgucken auf den Unterlagen der Stadt Bern.

Und dann leichtes, aber nur ganz leichtes Kopfschütteln. (Ob ich das daraus resultierende Schleudertrauma dem Schweizer Staat in Rechnung stellen kann?)

Folgende Situation hat sich also ergeben: Ich bin in der Stadt Bern unter meinem Mädchennamen gemeldet. Ich bin in meiner Heimatgemeinde Rüschegg unter meinem neuen Namen gemeldet. Ich darf also zweimal wählen und abstimmen.

Ich halte das für eine amtliche Aufforderung zum Wahlbetrug, werde dieser aber nicht Folge leisten.

Erst gucke ich nämlich mal, welche Kandidaten in welchem der beiden Wahlkreise mir eher zusagen, bevor ich das melde. Und dann entscheide ich mich, wer meine Stimme in Zukunft kriegt: Rüschegg oder Bern.

Wobei mir auch da die Wahl nicht schwer fallen dürfte.

Naja, das Schweizer Konsulat in Stuttgart kriegt Montag früh eine Mail von mir, mit folgendem Hinweis:

Liebe Leute, es ist schön, dass ihr mich für so wichtig haltet, dass ich gleich zweimal wählen darf. Andererseits finde ich es aber beängstigend, dass ich mich ohne kulinarisches Zutun meinerseits verdoppelt habe, und da ich mich eigentlich nicht für schizophren halte (ich mich auch nicht, haha!), wäre ich froh, wenn dieses Problem irgendwie behoben werden könnte. Nach Möglichkeit ohne dass ich persönlich in Rüschegg oder Stuttgart erscheinen muss. Ach ja, und falls ich wieder halbiert werde, bitte die überschüssige Person an folgenden Körperteilen entfernen: Bauch, Taille, Hinterteil, Oberschenkel, Oberarme. Danke.
11.3.06 20:49


Schweiz-ABC

Auf keinfachen Wunsch, aber im Namen der Gerechtigkeit: Das Gleiche wie vorher, nur umgekehrt. Die Schweiz für Deutsche halt.

A wie Autokennzeichen: In der Schweiz gehört das Autokennzeichen zum Fahrer, nicht zum Fahrzeug. Wer ein neues Auto kauft, behält trotzdem sein Kennzeichen. Da ist nix mit "Neues Auto - neues Schild". Wir sind schliesslich ordentlich.

B wie Bern: Hauptstadt (NICHT Zürich, okay?!) der Schweiz. Und übrigens auch schönste Stadt. Diese Wertung hat nichts damit zu tun, dass ich selber aus Bern komme, das ist total objektiv so, schliesslich ist die Altstadt Unesco-Weltkulturerbe. Der Berner Dialekt ist übrigens auch die schönste Form des Schweizerdeutschen. Und den dunklen Tierquälerfleck namens Bärengraben verschweigen wir jetzt mal.

C wie CH: Schon wieder Autos. Also, der Aufkleber da hinten am Fahrzeug bedeutet nicht "Chuchichästli" oder "Chasch scho überhole, aber hie isch glich nume hunderzwänzg". CH ist die Abkürzung für Confoederatio Helvetica. Und das wiederum heisst Schweizerische Eidgenossenschaft. Nein, nicht EidgenossInnen. Wir sind schliesslich ein einig Volk von Brüdern. Siehe auch R wie Rütlischwur.

D wie Demokratie: Oh, und wie. Aber sowas von. Demokratischer geht es nicht. Wenn nicht mindestens dreimal pro Jahr zur Urne gerufen wird, war es ein schlechtes Jahr. Wir Schweizer wählen ja nicht nur, wir stimmen ab. Dabei gibt es Abstimmungen zu Volksinitiativen, fakultativen Referenden, obligatorischen Referenden, Gegenvorschlägen... Letztes Jahr wurde zum Beispiel an drei Abstimmungsdaten über die Bilateralen Abkommen mit der EU zum Thema Schengen und Dublin, die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare, die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EG-Mitgliedstaaten, die Änderung des Bundesgesetzes über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel und die Volksinitiative für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft abgestimmt. Und das waren nur die nationalen Vorlagen. Und übrigens verhältnismässig wenige. Es gab auch schon Abstimmungssonntage mit 9 Vorlagen. Jaja, und ihr Deutschen dachtet, eine vorgezogene Bundestagswahl wäre kompliziert.

E wie Erfindungen: Viele davon, von denen man es nicht gedacht hätte, kommen aus der Schweiz. Das WWW zum Beispiel wurde im CERN bei Genf entwickelt. Die ersten Gregorianischen Choräle entstanden im Kloster St. Gallen. Das erste Hotel Europas ist das "Drei Könige" in Basel. Auch der erste Kaiserschnitt wurde in der Schweiz durchgeführt, und die Idee der Briefmarke stammt ebenfalls aus der Schweiz. So viel Erfindungsgeist beweisen die Schweizer, und was bleibt bei den Deutschen als Schweizer Erfindung hängen? Genau. "Wär hät’s erfunde?"

F wie Fluggesellschaft: Raider heisst jetzt Twix, Swissair heisst jetzt Swiss. Damals, am 2. Oktober 2001, hat die Swissair leider ihre Air verloren und musste am Boden bleiben. Dann hat man einen kanadischen Wunderproduktdesigner für viel Geld dazu gebracht, das Air im Namen auch noch offiziell zu streichen und seitdem schreibt die Swissair unter neuem Namen die alten roten Zahlen.

G wie Gotthard: Über den Gotthard fliegen die Brämen, die cheiben Brämen, sie sind schon dänen, per far l’amor. Der Gotthardtunnel ist lang und soll, wenn es nach dem Willen einiger Leute geht, auch mal breiter werden. Derzeit entsteht übrigens ein noch viel längerer Tunnel, aber der ist für die Eisenbahn. Wer des Schweizers Verhältnis zu Tunneln kennen will, der sollte Friedrich Dürrenmatts Kurzgeschichte "Der Tunnel" lesen. Wer etwas über die Schweizer Version von Bon Jovi wissen will, der gebe bei Google einfach nur Gotthard ein. Und denke dann bitte daran, dass Deutschland der Welt immerhin Pur, die Scorpions und das Schnappi-Lied beschert hat.

H wie Heidi: Ja, eigentlich sind wir Schweizer Frauen alle auf der Alp mit dem Alpöhi aufgewachsen und auf der Suche nach unserem Geissenpeter, der uns aus der grossen Stadt befreit und mit uns wieder in die Berge zieht, wo wir Klaras heilen und immer glücklich und froh sind. Wir können dieses Geheimnis nur verdammt gut verstecken.

I wie Insel: Ja, auch ein Binnenland kann eine sein. Zumindest wenn man sich so wie die Schweiz darauf beruft, dass man ja schon seit 1291 alleine klarkommt und alle ja nur unser Geld wollen und wir deswegen nirgends mitmachen. Eigentlich wissen wir ja schon, dass keiner das doofe reiche Kind wirklich mag, das nur zum Spielen eingeladen wird, weil es die tollsten Spielzeuge hat - aber wir können halt nicht anders. Die Schweiz sieht sich eben gerne als Sonderfall. Und wird deswegen von aussen oftmals als Störfall gesehen.

J wie Jodeln: Nein, nicht jeder Schweizer kann das. Und ein Jodelchor besteht nicht nur aus Jodlern, sondern auch als Hintergrundsängern. Die singen die Strophe mit und machen dann beim eigentlichen Jodel "Bomm". Wichtig dabei ist, dass sie die Hände in den Hosentaschen haben. Ich muss das wissen, mein Vater war mal Bomm-Macher in einem Jodelchor.

K wie Kantone: In Deutschland heissen sie Bundesländer. Bloss hat die Schweiz mehr Kantone als Deutschland Bundesländer hat, und halbe Bundesländer gibt es meines Wissens nicht, halbe Kantone schon. Basel-Land und Basel-Stadt zum Beispiel. Oder Appenzell-Innerrhoden und Appenzell-Ausserrhoden. Oder Nidwalden und Obwalden, die man zusammen nicht etwa Mittwalden, sondern Unterwalden nennt. Grundsätzlich gilt: Die französisch- und italienischsprachigen Kantone mögen die Deutschschweizer Kantone nicht, der Jura mag den Kanton Bern nicht, Bern mag Zürich nicht und den Aargau mag eigentlich keiner.

L wie Liechtenstein: Gehört nicht zur Schweiz. Die haben einen eigenen Fürst und alles. Wir haben ja nur sieben Bundesräte, das ist viel unglamouröser. Liechtensteiner werden gerne als Ehren-Schweizer gesehen, wenn sie irgendwo gut sind. Wenn zum Beispiel ein Liechtensteiner Skifahrer erfolgreich ist, dann ist das fast so, als ob die Schweizer gewonnen hätten. Einerseits weil die Liechtensteiner Skifahrer mit den Schweizern trainieren. Andererseits weil es derzeit die einzige Chance für die Schweizer Skination ist, ein bisschen feiern zu können.

M wie Matur: In Deutschland heisst das Abitur. Davon gibt es in der Schweiz verschiedenste Typen. Matura A zum Beispiel hat man, wenn man im Gymnasium Altgriechisch und Latein gelernt hat, Matura E, wenn man im Wirtschaftsgymnasium war. Ja, alles sehr kompliziert, aber das ist in Deutschland ja nicht anders, hab ich mir sagen lassen. Mancherorts in der Schweiz heisst das Gymnasium auch Kantonsschule. Matura stammt übrigens von "Maturitas", was auf Lateinisch so viel wie "Reife" heisst. Passt. Wir waren damals alle soooo reif. Echt jetzt. (Falls irgendein/e ehemalige/r Mitschüler/in das liest, kontaktiere mich unter Angabe einer Kontonummer. Wir können über alles reden.)

N wie Nationalhymne: Heisst in der Schweiz "Schweizer Psalm" und handelt davon, dass Gott der Herr im hehren Vaterland abwechslungsweise im Morgenrot, Abendglühn, Nebelflor oder wilden Sturm dahertritt, -kommt, - zieht oder -fährt und man ihn folglich im Strahlenmeer, Sternenheer oder Wolkenmeer sieht, sucht oder findet (im wilden Sturm ist er uns übrigens Hort und Wehr). Hauptsache, die freien Schweizer beten. Und hey, früher war es "Rufst du mein Vaterland", zur Melodie von "God save the Queen" gesungen. Da nehmen wir doch lieber das mit Gott in verschiedenen Witterungsbedingungen.

O wie Ogi: Legendärer Alt-Bundesrat, der das geflügelte Wort "Freude herrscht" geprägt hat. Heisst mit Vornamen leider Adolf, kann da aber ja nix dafür. Ogi hat etwas von Kaiser Franz Beckenbauer, bloss ohne dessen Erfolg: Die Olympiakandidatur für Sion 2006, welche Ogi präsidierte und lautstark propagierte, wurde vom damaligen IOC-Präsident Juan-Antonio Samaranch am 19. Juli 1999 mit dem einen Wort "Torino" zu Grabe getragen. Pföh. Mal gucken, ob die Italiener das besser machen. Die Schweiz hätte zumindest nicht mit dem Konkurs zu kämpfen gehabt.

P wie Parteien: Davon gibt es in der Schweiz vier grosse. Die SVP, die SP, die FDP und die CVP. Die SVP ist gegen das Ausland und für die Schweiz und sagt gerne was, ohne dabei zu denken. Die SP ist links und nett und sagt gerne was, ohne dann auch was zu tun. Die FDP glaubt an die Wirtschaft und die CVP an Gott. SVP-Wähler sind oftmals Stammtischhelden, SP-Wähler gerne mal Protestsongschreiber und an die FDP und die CVP glaubt keiner mehr. Als Kuriosum in der Schweizer Parteienlandschaft sei noch die Freiheitspartei erwähnt, die früher mal Autopartei hiess und genau so ist, wie das die Leserschaft jetzt vermutet.

R wie Rütlischwur: Einst trafen sich im Morgengrauen kurz vor dem Jahr 1300 irgendwann Anfang August der Stauffacher, der Tell und noch ein Knülch auf einer Wiese, waren sich einig, dass sie Brüder waren, schworen darauf und seitdem haben wir den Salat. Oder so ähnlich. Zumindest gibt uns diese Geschichte Anlass, ein wenig Krach zu machen, Feuer anzuzünden und Würste zu braten. Ja, der Schweizer Nationalfeiertag entspricht ungefähr dem sonntäglichen Grillen in Deutschland.

Q wie Quarktorte: Siehe Deutschland-ABC, nur umgekehrt. (Ja, auch ich bin nicht immer inspiriert)

S wie Sprachen: Es gibt in der Schweiz vier Landes-, aber nur drei Amtssprachen. Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Amtssprachen dito, minus Rätoromanisch. Rätoromanisch ist sowas wie Plattdeutsch, nur wird es nicht auf dem platten Land gesprochen, sondern in den hohen Bergen des Kantons Graubünden. Rätoromanisch klingt ungefähr so, als ob ein Deutschschweizer mit extrem starkem Akzent Italienisch sprechen und dabei gleichzeitig niesen würde. Wie eine typische "Wir wissen zwar auch nicht warum, aber wir wollen sie erhalten"-Sprache eben.

T wie Toblerone: Vermutlich die bekannteste Schweizer Schokolade, aber bei weitem nicht die leckerste. Empfohlen sei an dieser Stelle ganz ohne Eigeninteressen meinerseits (ich habe leider gar keine Beziehungen zu irgendwelchen Schokoladenherstellern) als Schokolade in Tafelform die Sorte Cailler Dessert, wahnsinnig süss, aber einfach nur unglaublich zartschmelzend und delikat und mmh... Cailler Dessert. Ist übrigens, wie ich gerade der Nestlé-Website entnommen habe, ohne Erdnüsse, Sesam, Sulfit, Senf, Sellerie, Fisch oder Krustentiere hergestellt. Hurra.

U wie Uriella: Weissgekleidete Sektenführerin mit Hang zum Badewannenwasserumrühren und Weltuntergangsprophezeiungen sowie einem Ehemann, der sich gerne als Tomate verkleidet und dann tanzt. Wohnt jetzt in Deutschland. Danke.

V wie Vignette: Ist sicher dem einen oder anderen Deutschen an der Grenze schon begegnet. Tjaha, wer schnell durch die Schweiz will, muss zahlen. In Italien oder Frankreich bezahlt man ja schliesslich auch Autobahngebühren - und da die meisten Deutschen ja eh nur auf der Durchreise sind und dem Schweizer Tourismus nichts bringen, soll ihnen diese Durchreise gefälligst auch etwas wert sein. Und überhaupt, so eine Vignette ist zwar kein ganz billiges Andenken, aber doch ein schöner Farbtupfer für die Windschutzscheibe.

W wie Wintersport: Wenn es schneit, sattelt der Schweizer die Ski oder das Snowboard und begibt sich in die Berge, wo er dann eine Stunde am Skilift wartet, fünf Minuten runterfährt und dann wieder eine Stunde am Skilift wartet. Das wiederholt er ad nauseam. Nein, ich konnte dem Wintersport noch nie etwas abgewinnen. Ausser wenn ich zuhause im warmen Wohnzimmer sitze und - mehr aus Gewohnheit denn aus wirklicher Überzeugung - mit den Schweizer Wintersportathleten mitfiebere. Denn wie schon mein damaliger Freund bei der Fussball-WM 94 sagte, als er das Spiel Schweiz-Spanien noch mal in der Wiederholung gucken wollte: "Vielleicht gewinnen sie ja diesmal."

X wie X’04, X05’, X’06 usw.: Messe für Marketing, Kommunikation und Event, die alljährlich in Zürich stattfindet. Dort wird unter anderem der Xaver Award verliehen. Ja, das ist total uninteressant. Aber ich wollte nicht den gleichen Trick wie unter Q anwenden.

Y wie Young Boys Bern: Nein, bei diesem Fussballklub spielen nicht nur junge Buben, genauso wenig wie bei den Old Boys Basel nur ältere Herren engagiert sind. Manchmal haben Fussballklubs halt unpassende Namen. Ich meine, wie viele Bayern spielen bei Bayern München, hm?

Z wie Zürich: Downtown Switzerland nennt sich die Stadt auch gerne. Meinetwegen. Bern ist trotzdem toller. Achja, und eins sei jetzt ein für allemal klargestellt: Die Einwohner von Zürich heissen Zürcher. NICHT Züricher.
25.1.06 17:39


Deutschland-ABC

Ich wohne ja seit April 2005 in Deutschland und habe das Land bereits vorher durch ständige Besuche kennengelernt. Dabei sind mir einige Besonderheiten an meiner neuen Heimat aufgefallen, welche ich festhalten wollte. Hier nun meine Beobachtungen in alphabetischer Reihenfolge - Deutschland aus der Sicht einer Schweizerin...

A wie Aldi: Legendärer Billigsupermarkt, es gibt rechtsdrehende und linksdrehende. Der Unterschied ist allerdings bloss, dass man am gleichen Ramsch in entgegengesetzter Richtung vorbeiläuft. Oftmals sind Aldi-Produkte übrigens Markenartikel in billiger Verpackung. Da bei mir aber das Auge nun mal mitkauft, geh ich lieber in Supermärkte, wo die Waren nicht so arrangiert sind, als wären sie mal eben vom Lastwagen gefallen.

B wie Beckenbauer, Franz: Kaiser, der vom deutschen Volk ungefähr so verehrt wird wie Franzl von Sissi. Kann nichts falsch machen. Hat für Deutschland die WM und später die WM nach Deutschland geholt. Könnte den Starnberger See zu Fuss überqueren, wenn er wollte. Ganz bestimmt.

C wie Campino: Frontmann der Toten Hosen, Deutschlands Antwort auf Bono, zumindest was die Medienpräsenz und Diskussionseinmischungsfreudigkeit angeht. Mit dem öffentlichen sozialen Engagement hapert es im internationalen Vergleich noch ein bisschen, die Betroffenheitssongtexte geben aber zu Hoffnung Anlass.

D wie Du bist Deutschland: Kampagne zur Wiederaufwertung des deutschen Selbstbewusstseins. Krankt an drei grundlegenden Problemen: 1. Der Slogan wurde damals auch von den Nazis eingesetzt, 2. Man mag sich nicht zwingend von jemandem, der vermutlich so 82 Millionen HAT sagen lassen, dass man 82 Millionen IST und 3. Die Hintergrundmusik des TV-Spots stammt aus dem Film "Forrest Gump", und ob der die richtige Identifikationsfigur ist, sei dahingestellt. Lauf, Deutschland, lauf!

E wie Elton: Angeblich lustiger Sidekick von Stefan Raab. Repräsentiert die dunkle Seite des deutschen Humors, welche nach dem Motto "Schadenfreude ist die beste Freude, aber nur wenn nicht ich geschädigt werde" und der Maxime "Die Gürtellinie befindet sich am grossen Zeh" agiert.

F wie Fool’s Garden: Ja, die mit dem Song mit dem kaputten Glas und dem Zitronenbaum. Ja, das sind Deutsche. Nein, die hatten sonst keinen anderen Hit. Feiern aber grosse Erfolge im Osten, legendäre Konzerte fanden z.B. in Vilnius, Moskau und Kaliningrad statt. Und übrigens: Bei "Lemon Tree" machen sie auf der Bühne immer ein Glas kaputt.

G wie Germany Twelve Points: Wird man aus der Schweiz nie nie nie hören. Tut uns leid, da sind wir so. Und so lange Deutschland Acts wie Corinna May, Stefan Raab oder Gracia ins Eurovisions-Rennen schickt, wird das auch so bleiben. (Okay, die Schweizer Acts waren zugegebenermassen auch nicht besser. Aber im binationalen "Komische Frauen singen von David Brandes produzierte Lieder"-Wettstreit hatte die Schweiz eindeutig die Nase vorn. Nänänä.)

H wie Heidi Klum: Deutscher Exportschlager Nummer Eins im Gutaussehende-Frauen-Bereich. Immer fröhlich, immer lächelnd, immer irgendwie ihrem Namen Heidi entsprechend. Inspiriert die Bild-Zeitung zu Kosenamen wie "Klum-Kugel" für den Heidibabybauch und "Klümchen" für das Heidibaby. Kurz: Immer das Vorzeigefräuleinwunder und demzufolge immer auch leicht brechreizerzeugend. Da hat ja Claudia Schiffer mehr Persönlichkeit.

I wie ICE: Schneller deutscher Zug. Leider auch oft unpünktlicher Zug, weswegen man bei Bahnreisen durch Deutschland immer mindestens 20 Minuten zum Umsteigen einplanen sollte. Grundsätzlich gilt: Wenn man Geld für eine Platzreservierung im ICE ausgegeben hat, ist der Zug leer, wenn man riskiert, keinen fixen Sitzplatz zu haben, ist der Zug überfüllt. Es existieren übrigens Gerüchte, dass es demnächst einen eigenen Studiengang zum Verstehen des deutschen Bahnticketsystems geben soll.

J wie Jürgens, Udo: Der ist in Wirklichkeit Österreicher und lebt in der Schweiz, also denkbar ungeeignet für dieses ABC. Nehmen wir also lieber Jürgen Klinsmann. Der ist derzeit laut dem Bahn-Magazin "mobil" noch Mann des Jahres. Das kann sich aber schon in ein paar Monaten rapide ändern, und dann sind alle froh, wenn er statt brav hierzubleiben, wie es sich für den Coach der deutschen Nationalelf gehört, wieder in die USA zurückfliegt. Siehe auch N wie Nationalmannschaft.

K wie Kanzlerin. In der Version "Bundeskanzlerin" Wort des Jahres 2005. Gleich vor "Wir sind Papst", was ja eigentlich kein Wort ist. Auch in der Liste zu finden: Gammelfleisch. Nein, bei dem Wort geht es weder um den Papst noch um die Kanzlerin, auch wenn böse Zungen da vielleicht gleich bildliche Assoziationen haben. Mit Gammelfleisch sind Schlachtprodukte gemeint, die noch in der Zeit vor der Euroeinführung ihr Leben lassen und seitdem in Kühlhäusern auf ihre Weiterverarbeitung warten mussten. Igitt bäh halt. Und nein, auch die letzte Phrase bezieht sich weder auf Frau Merkel noch auf Benedikt XVI. Okay, vielleicht ein bisschen…

L wie Lautstärke: In Deutschland gibt es keine Lautstärkenbegrenzung an Konzerten. Es werden auch nicht wie in der Schweiz Ohrstöpsel kostenlos ausgehändigt oder Flyer mit dem Slogan "Tinnitus on Tour" verteilt. Da setzt man hierzulande auf Eigenverantwortung. Was für mich zur Folge hat, dass ich gerne weit hinten stehe, wenn ich mir mal eine musikalische Livedarbietung zu Gemüte führe. Die Akkustik ist ja eh oft auf dem Klo am besten.

M wie Merkel: Siehe auch: K wie Kanzlerin. Erste Frau in diesem Amt. Manche finden sie deswegen toll, andere sind der Meinung, dass eigentlich nicht nach Geschlecht, sondern nach Kompetenz gewählt werden sollte. Hat im Laufe ihrer Karriere eine erstaunliche optische Wandlung durchgemacht und jetzt haben sie fast alle lieb. Was auch einiges über das Politikverständnis der Deutschen aussagt.

N wie Nationalmannschaft: Im Fussball-WM-Jahr 2006 natürlich DAS Thema. Wer steht im Tor, im Tor, im Tor, und wer dahinter? Ist Kahn der Titan oder wird Lehmann zum Buhmann? Ist Ballack auf Zack, müssen wir vor Huth auf der Hut sein, oder wird der gar nicht mitgenommen? Eines ist auf jeden Fall klar: Falls die Deutschen allerdings tatsächlich den Titel holen sollten, sind hier ausnahmslos alle Eingeborenen a) Weltmeister und b) Das Wunder von Berlin.

O wie Otto Rehagel: Der Trainer von dem mittlerweile wieder keiner mehr spricht. Der Mann, der die Griechen zum Fussballeuropameister machte und sie danach direkt ins WM-Aus führte. 2004 war er noch Rehakles und alle hier waren auch ein bisschen Europameister, weil Otto ja ein Deutscher ist. Heute sieht man ihn lieber wieder als "griechischen Nationaltrainer".

P wie Papst: Sind hier seit April 2005 alle. Dass viele in diesem Papstvolk nicht die Meinung des Papstes in Rom teilen, was die Weltanschauung angeht, tut nichts zur Sache. Hauptsache "wir sind wieder wer". Und wenn es nur Papst ist. Papa Ratzi sei Dank.

Q wie Quarktorte. Ist in Deutschland Käsekuchen. Quark ohne Torte heisst aber trotzdem Quark, und eine Torte heisst auch Torte. Nein, ich weiss auch nicht warum. Und lasst uns lieber gar nicht über "Schmand" reden.

R wie Raser: Nicht nur die Lautstärke an Konzerten ist grenzenlos, auch die Geschwindigkeit, mit der man sich auf Autobahnen fortbewegen darf, ist in Deutschland oftmals nicht strikte beschränkt. Eine Tatsache, die von Schweizern gerne ausgenutzt wird, um mal zu testen, was ihr Auto eigentlich kann. Problematisch wird es dann, wenn das Auto bei hoher Geschwindigkeit mehr kann als der Fahrer. (Die Deutschen rasen übrigens nur, wenn ihre Mütter berufstätig waren, sagen meine Schwiegergrosseltern, und die müssen es ja wissen)

S wie SB. Es gibt sehr viele SB-Dinge in Deutschland. SB-Tankstellen, SB-Banken, SB-Solarien und so weiter. Nein, SB ist kein multinationaler Grosskonzern, der in vielen Branchen tätig ist. SB heisst Selbstbedienung. Und ich gebe zu, bei mir fiel der Groschen, bzw. der Cent erst nach einigen Wochen.

T wie Tanken: Machen Deutsche gerne im Ausland, weil die Benzinpreise im Inland so hoch sind. Ich hege immer noch die leise Hoffnung, dass mich mein Mann nicht nur geheiratet hat, damit er bei Verwandtenbesuchen in der Schweiz regelmässig zu billigem Treibstoff kommt.

U wie Urlaub, Farin: Wenn wir schon Campino erwähnen, darf der Mann mit den 52 Zähnen nicht fehlen. Sänger und Teilzeitfrontmann der Die Ärzte, Teilzeit deswegen, weil die Band ja sooo demokratisch ist und der Drummer Bela B auch oft und der Bassist Rod ab und zu was sagen bzw. singen dürfen. Farin Urlaub ist weniger medienfreundlich gesinnt als sein Gegenstück Campino, was daran liegen dürfte, dass er keinen Fernseher besitzt und die Bravo mal behauptet hat, dass er Fans verprügelt. Heisst eigentlich anders, reist aber gerne, deswegen heisst er so. Leidende Eltern, deren Kindern wegen Herrn Urlaub plötzlich total punkig geworden sind, seien damit getröstet, dass die Blagen dann wenigstens getreu ihrem Vorbild weder trinken noch rauchen werden.

V wie Verkehrsteilnehmer: Wer auf dem Drahtesel sitzt, hat immer Recht. Wer sich dieses Gesetz verinnerlicht, kommt als Fussgänger einigermassen unbeschadet durchs Leben. Ansonsten sei auf die ersten Zeilen des Tocotronic-Liedes "Freiburg" verwiesen, welches die hiesige Verkehrs- und meine Gemütslage bezüglich dieses Themas sehr gut illustriert.

W wie Wurst: Des Deutschen liebste Fleischform neben dem Schnitzel, welches übrigens hierzulande mindestens den Durchmesser eines Fussballs haben muss, um als echtes Schnitzel zu gelten. Würste gibt es in tausenden von Variationen, von der Curry- bis zur Weisswurst. Letztere kann ich nicht beurteilen, erstere ist lecker, man sollte sich allerdings vom Begriff "Curry" nicht irreführen lassen: Es handelt sich eigentlich bei einer Currywurst um ein in Rädchen geschnippeltes Wienerähnliches Wursterzeugnis, das in einer scharfen Ketchupsauce mit etwas Billigcurrygemisch schwimmt. Fast Food ist eben international zwar schmackhaft, aber doch irgendwie eklig.

X wie Xtina Aguilera, XBox, Xylophon u.ä.: Kennt man hier auch. SO unterschiedlich sind die Schweiz und Deutschland dann doch nicht. Der Teufel steckt wie so oft auch hier im Detail. Ein Beispiel gefällig? In Deutschland wird "Serie" so ausgesprochen: SErié. In der Schweiz sagt man Seriii mit Betonung auf dem iii. Ich bin mittlerweile soweit assimiliert, dass ich die deutsche Aussprache sogar im Schweizerdeutschen benutze. Achja, und Peperoni heissen nun mal Peperoni und nicht Paprika, liebe deutsche Mitbürger. Grrr.

Y wie YPS: Deutsche Kult-Kinderzeitschrift. Die mit dem karierten Känguruhtier, Ossi und Wessi, äh sorry Yinni und Yan und natürlich dem Gimmick, das theoretisch ganz toll war und praktisch selten funktionierte. Legendär war der Eier-Baum. Yps erschien ab letztem August wieder, es entzieht sich aber meiner Kenntnis, ob der Relaunch erfolgreich war. Immerhin kann man die Urzeitkrebse mittlerweile auch bei coolen Internet-Händlern bestellen, und dort heissen sie erst noch Triops.

Z wie Zone: Alter Begriff für den östlichen Teil Deutschlands, das Gebiet das früher einen anderen Namen trug und ein anderer Staat war. Mittlerweile haben sich offiziell alle Deutschen lieb, und man sagt nicht mehr Ossis, sondern Leute aus den neuen Bundesländern. Das Ganze funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Röstigraben: Eigentlich wird mit Vergnügen gestänkert und gejammert, aber wehe ein Aussenstehender äussert sich dementsprechend. Der ist schliesslich nicht Deutschland, Papst, Kanzlerin, Weltmeister...
23.1.06 15:14


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