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Frauen!!!

Transformation complete

"Und wenn du was kochst, wisch bitte immer gleich die Ceranplatten, damit da nichts hängenbleibt, das brennt total schnell ein, und wenn das irgendwie total dreckig wird, hat es in der Abstellkammer so feuchte Wischtücher extra für Glaskeramikherde, aber benutz da bitte Handschuhe, sonst greifen die deine Haut an, und wenn du was gebraten hast, kannst du den Herd schnell mit einem Lappen und etwas Spüli reinigen, das entfernt das Fett am schnellsten, und die Pflanzen giesst du bitte jeden zweiten oder dritten Tag, die Tomaten kannst du ja pflücken, wenn sie reif sind, da musst du dann so zweimal die Woche die Pflanze etwas schütteln, damit die Blüten befruchtet werden, und den Schnittlauch nicht mehr essen, wenn er schon blüht, ansonsten kannst du den einfach abschneiden, und beim Thymian mehr so die Blätter, der passt zum Beispiel zu Fleisch, und der Oregano passt eigentlich zu fast allem, zu Pasta zum Beispiel, von der Minze kannst du auch was nehmen, die Zucchini und die Chili sollten eigentlich noch nicht Früchte bilden in der nächsten Zeit, und kannst du bitte die Pilze im Kühlschrank aufbrauchen, der Thymian passt da super dazu, und..."

Ja. Bin dann wohl definitiv Hausfrau.
5.6.08 10:34


Das könnte der Beginn einer grässlichen Sucht sein

Ein Feature, das geradezu perfekt in das Konzept meines demnächst online gehenden (muss nur noch 20 Einträge - inklusive diesem - hier tippen, dann wird gewechselt) neuen Blogs passt: Polyvore. Bau dir deine eigene Modestrecke oder so. Erster Versuch:



Ich muss es ja zum Glück nicht selbst tragen, gnihihi.
16.5.08 12:14


Vampir-Handkuss

Angeblich passieren ja die meisten Unfälle im Haus. Wie der Stammleserschaft vermutlich mittlerweile bekannt ist, habe ich diesbezüglich eine besondere Begabung. Das geht vom Schweizer Armeemesser-Zuklappen, während noch der Finger zwischen Klinge und Griff steckt (ich plädiere auf kindliche Blödheit) über das Mit dem Arm zwischen Klappbettkante und Wand Steckenbleiben (wer denkt denn auch daran, dass ein Ellbogen aufgrund des Gelenks weniger zusammendrückbar ist als der Restarm) bis hin zu dem Versuch, ein zusammenbrechendes Bücherregal mit einem ausgestreckten Arm aufzuhalten (klappt nicht). Und ja, natürlich haue ich mir dauernd die Zehen irgendwo an oder bleibe mit dem Ärmel an irgendeiner Türklinke hängen.

So ist das nunmal. Erschwerend kommt natürlich der klassische weibliche Instinkt hinzu, Dinge nicht fallen lassen zu wollen, sondern sich lieber Schmerzen zuzufügen. Kennt jede von uns, die schon mal irgendetwas zu Heisses mit zu dünnen Topflappen aus dem Ofen zog, nicht wahr?

Alles schön und gut, kann ich mit leben, aber die Lektion für heute lautet definitiv: Wenn man beim Griff in die Besteckschublade drei statt zwei Gabeln erwischt, sollte man vielleicht nicht beschliessen, ausgerechnet die in der Mitte wieder zurückzulegen. Und selbst wenn man das tut, sollte man nicht beim Entfernen der mittleren Gabel gleich alle drei loslassen. Und selbst wenn man das tut, sollte man die runterfallenden Gabeln nicht mit der anderen Hand auffangen. Zumindest nicht, wenn die Zinken beim Fall nach unten gerichtet sind. Und schon gar nicht mit der linken Hand, wenn man Linkshänderin ist.

Denn a) sehen zwei zinkenförmige Löcher im Handballen unter dem Daumen verdächtig danach aus, dass einem ein Vampir mit einem galanten Verbeuger die Hand verziert hat
b) erschwert sowas das Tippen ungemein und
c) tut das saumässig weh. Echt. Das Aua-Ausmass ist verblüffend. Man darf mir das jetzt auch einfach glauben und muss es nicht selber nachprüfen.

Aber immerhin blieb die Gabel nicht stecken. Sonst hätte ich nämlich noch ein Foto machen und das hier posten müssen, und dann würde mein Blog vermutlich genauso zensiert wie das neue die ärzte-Video.
17.9.07 13:08


Natollies nächtliche Abenteuer, Teil 25638

Ich hab mal wieder was geträumt.

Nee, das muss keiner analysieren. Das KANN keiner analysieren. Aber nur um zu illustrieren, warum ich tagsüber manchmal etwas konfus bin, hier der Traum, den ich heute früh hatte und der mir immer noch im Kopf rumschwirrt.

Es fing damit an, dass ich entführt wurde. Und mich befreien konnte. Das passierte dann im Laufe des Traums immer wieder, also quasi so ein bisschen wie der Monty Python-Sketch zum Thema Déjà Vu: Ich war immer wieder in diesem Raum an den Stuhl gekettet und konnte fliehen, und dann ging's wieder zurück an den eigentlichen Ort des Geschehens. Und dabei handelte es sich um die Gerberau, einen Teil der Freiburger Altstadt. Bloss war die Gerberau in meinem Traum nicht mit schmucken kleinen Läden gesäumt, die einem zu stundenlangem Shoppen einladen (Notiz an mich: Muss mal wieder shoppen gehen), sondern mit den Kneipen, die man entlang der Oranienstrasse in Berlin Kreuzberg findet. Und die waren gerammelt voll, denn es war Silvester. Und wenn ich gerammelt sage, dann meine ich: Die Menschen standen da nicht drin. Die waren gestapelt. Und diejenigen, die ganz oben lagen, konnten sich durch schmale Klappfenster wie die Dinger, die es früher in Zügen gab, mit den Leuten draussen verständigen. Und da ruft mir (und meinen Begleitern, von denen ich keine Ahnung habe, wer sie waren) von einem dieser Klappfenster Pete Wentz von Fall Out Boy zu, wo ich denn seine Kinder gelassen hätte. Worauf es mir wieder einfällt: Ich hätte ja auf ein ganzes Rudel voller Schul- und Pflegekinder aufpassen sollen, die mir Pete anvertraut hat. Also nix wie los zum American Diner irgendwo in der Mitte der langen Strasse, wo ich die Kinder reingestopft (siehe: gerammelt voll) hatte. Die waren aber nirgends mehr zu finden. Also zuckeln ich und Pete (wie kam der aus der Kneipe raus?!) los, um die Kinder zu finden. Komischerweise sieht die Gerberau mittlerweile aus wie der untere Teil der Berner Altstadt. Ach ja, und Pete Wentz sieht aus wie Ashlee Simpson und will mit mir shoppen (Notiz an mich: Ich sollte offenbar WIRKLICH mal wieder shoppen gehen) und mich umstylen, weil ich ja eigentlich viel besser zu Pete passe als sie. Äh ja. Allerdings hat Ashlee die lästige Angewohnheit, sich ab und zu in meine Mutter zu verwandeln, die allerdings nicht aussieht wie meine Mutter, aber dafür bei allen Strassencafés die Regenschirme klaut und sie mir andrehen will.

Das war's. Ich folgere daraus:

- Man sollte nicht beim CSI-Wiederholungen gucken da eindösen, wo das Mädchen entführt und an einen Stuhl gefesselt wird
- Man sollte sich das neue Fall Out Boy-Video, in dem es unter anderem um die Organisation Invisible Children geht, nicht zu sehr verinnerlichen
- Silvester bleibe ich zuhause.
14.9.07 13:33


Dream a little dream

Letzte Nacht begab sich unter anderem folgendes:

- Ich bin stundenlang durch Nacht und Wind gelaufen
- Ich hab meinen Mann in irgendwelchen Rebbergen verloren
- Ich bin einen steilen Berg erst halb hoch und dann wieder runtergekraxelt, weil wir (ich und mir unbekannte Begleiter, obwohl, mein Mann könnte da schon wieder dabei gewesen sein) feststellten, dass wir über diese rutschigen, mit Betongriffen versehenen Kies-Schleichwege doch nicht über den Berg kommen
- Ich hab diverse Maxi-Taxis, Postautos und andere Überlandbusse anzuhalten versucht, lediglich bei den Postautos ist es mir geglückt, die wollten mich aber nicht mitnehmen, weil sie nur Waren transportierten, worauf ich, mittlerweile leicht entnervt, lautstark brüllte: "Ja, aber da sitzen doch schon Leute drin, was ist mit denen!?!", was dann dazu führte, dass die Postautofahrerin mich und meine Begleitpersonen zwar mitnahm, ich aber dann in einen Streit mit dem Schaffner geriet, der mir ein Knöllchen verpassen wollte
- Und das Ganze (und noch viel mehr, an das ich mich nicht mehr erinnern kann) tat ich nur, weil auf der anderen Seite des Bergs einerseits ein Ärztekonzert stattfand und andererseits irgendeine WM oder Olympische Spiele, bei denen ich dringend beim Bodenturnwettbewerb dabei sein musste. Weil ich a) mit dem Ärztesänger und b) mit einem Bodenturner, der aussah wie Michael Gross, ein Verhältnis hatte.

Warum mein Mann mich auf so einer Odyssee begleitet, ist mir übrigens auch total schleierhaft. Aber danke, Schatz.

Okay, zugegeben: War alles nur geträumt. Lässt sich auch leicht entschlüsseln: An Silvester waren wir beim Ärztekonzert, danach mussten wir stundenlang bei Nacht und Wind mit den Gegebenheiten des öffentlichen Verkehrs kämpfen, ich hab neulich irgendwem von der Bergwanderung erzählt, die meine Familie mal gemacht hat, wo man sich auf rutschigen Kieswegen bewegte, mein Mann war während der letzten Woche zwar nicht in irgendwelchen Rebbergen, aber irgendwo alleine in der nächtlichen Natur unterwegs, um sich zu erleichtern, wir haben an Silvester den Hape Kerkeling-Special geguckt, wo er mit einer Gruppe von Leuten unterwegs war und Streit mit Busfahrer und Ticketkontrolleurin gekriegt hat, und an Neujahr kam beim Trivial Pursuit die Frage nach Michael Gross.

Alles ganz logische Aufbereitung der Geschehnisse der letzten Tage. Bloss: Wo kommen das Bodenturnen und die Verhältnisse her? Ich meine: Farin Urlaub? Buärks! Michael Gross? Örks! Und Bodenturnen? Don't even get me started.

Aber hiermit ist zumindest klar, warum ich heute etwas verwirrt bin. Ach ja: Und falls es stimmt, dass man während der Rauhnächte das träumt, was im jeweiligen Monat des neuen Jahres passiert, kündige ich jetzt schon an, dass ich im Oktober 2007 nicht ansprechbar bin, weil ich mich irgendwo verkrieche. Nicht auf einem Berg. Und nein, ich komme weder zum Ärztekonzert noch zum Bodenturnen mit.
3.1.07 12:10


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