(...und manchmal auch ganz anders)
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Natollies woechentliche Verbrechen auf Schallplatte:





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Emotionaler Disclaimer

Meine Fehlgeburt hat mich nicht bitter gemacht. Wirklich nicht. Es macht mir nichts aus, Frauen anzusehen, die einen dicken schwangeren Bauch vor sich herschieben. Ich hab kein Problem mit Frauen, die stolz ihre Babies im Kinderwagen ausführen. Und auch herumtollende Kleinkinder finde ich allerhöchstens so nervig wie vor meiner Schwangerschaft.

Das ist alles kein Thema.

Ich werde mich auch von ganzem Herzen für eine meiner besten Freundinnen freuen, wenn sie in den nächsten Tagen endlich ihre kleine Prinzessin nicht nur von innen, sondern auch von aussen kennen lernt.

Da ist kein Neid, da ist keine Bitterkeit.

Bloss die Trauer, die ist halt ab und zu noch da, und ich kann nicht dafür garantieren, dass sie mich nicht übermannt, wenn ich dieses Baby sehe. Und komisch wie ich bin, möchte ich nicht traurig sein, wenn das Ereignis doch so freudig ist. Weil ich nicht die Stimmung zerstören will, nicht diejenige sein will, bei der man bei diesem Thema vorsichtig sein muss, was man tut oder was man sagt.

Ich will nicht "die mit der Fehlgeburt" sein.

Naja, ich werde mir halt beim Besuch mantramässig das in Erinnerung rufen, was mir jemand online geraten hat, denn es ist ein guter Rat, und ausserdem ist es wahr:

"Just because you're sad for yourself doesn't mean you're less happy for your friend."

Und zur Not kann ich ja dann immer noch behaupten, es seien Freudentränen. Was übrigens auch sehr gut möglich ist.

Eins noch. Wie gesagt, ich hab kein Problem mit Schwangeren. Aber: NICOLE RICHIE?!?!?!? Das ist dann doch ein ganz klitzekleines bisschen bitter.
1.8.07 11:24


Breakfast in bad

Ich hab mir grad Frühstück gemacht. Lecker Salamibrot. Mit Salamischeiben von Edeka. Dabei fiel mir etwas auf.

Die Fleischwarenverpackung von Edeka ist mittlerweile so konzipiert, dass sich an allen vier Ecken eine Lasche befindet, mit der man die Packung öffnen kann.

Weil es ja offensichtlich zu viel verlangt ist, dass man auch nur eine Sekunde nachdenkt, um rauszufinden an welcher Ecke die Lasche ist. Sowas ist natürlich unzumutbar.

Manchmal weiss ich sooooo genau, wie sich Wonko der Verständige gefühlt hat, als er die Gebrauchsanweisung auf einer Packung Zahnstocher las...
3.8.07 09:06


Joy in repetition

Ich bin ja der Überzeugung, dass gute Witze darunter leiden, dass man sie wiederholt, während schlechte Witze durch stetiges Wiederholen nur besser werden.

Gute Witze wiederholen, das ist wie dieser idiotische Slogan "Die beste Comedy, der meiste Spass", den SWR 3 immer nach einem Sketch oder Gag bringt. Das ist so "Bitte lachen Sie jetzt"-mässig, dass es jeglichen guten Scherz sofort vernichtet.

Blöde Gags hingegen werden dadurch besser, dass man sie bei passender Gelegenheit immer wieder darbringt, so dass das Gegenüber in der entsprechenden Situation jeweils bereits eine gewisse freudige Erwartungshaltung hat, die man natürlich nicht enttäuschen darf.

Ich illustriere das mal anhand eines praktischen Beispiels von heute Mittag.

Während des Mittagessens läuft bei uns oben erwähnte Radiostation SWR 3. Die bringen jeweils so um dreiviertel eins eine Zusammenfassung der Börsenaktivitäten. Dafür zuständig ist Finanzexperte Florian von Hennet, vom Sender liebevoll "Börsenman" genannt, ein Übername der uns natürlich auch schon zu diversen Albernheiten hingerissen hat. Aber darum geht's hier nicht.

(Auch nicht darum, dass bei SWR 3 um halb eins immer SWR 3 Kompakt kommt, Nachrichten in Kurzform, gelesen von einem (zumindest neulich so angekündigten) SWR 3-Kompaktredakteur, was mich dann gleich auf die Frage brachte, welche Maximalmaße so ein Kompaktredakteur im Vergleich zum Normalredakteur haben darf, aber lassen wir auch das.)

Es geht um den deutschen Aktienindex. Der heisst bekanntlich DAX. Was eine logische Abkürzung ist. Aber das klingt eben auch wie... genau. Und wer Englisch kann, der weiss... genau. Und wer wie ich eine gewisse Internetaffinität besitzt, der weiss auch, was ich immer wieder gerne in den höchsten Tönen trilliliere, sobald die Rede vom DAX ist.

Na was wohl? Genau.

Und ja, ich finde der Witz wird jedesmal besser. Vielleicht sieht mein Göttergatte das nicht ganz genau so, aber der weiss ja auch, dass ich weiss, dass er weiss, dass ich weiss, dass ich manche Witze gerne mehrfach von mir gebe.

In diesem Sinne: Mushroom, Mushroom.
3.8.07 13:10


Ein kleines bisschen Entmystifizierung

Falls jemand das Ding irgendwo im Internet, bei MySpace oder gestern bei MTV Brand:Neu verpasst hat:



Die Leserschaft kann sich gleich mal an den Song gewöhnen. Das Ding war nämlich gerade Nummer 1 in den USA, und das obwohl das Lied schon drei oder so Jahre alt ist. Insofern ist damit zu rechnen, dass es hierzulande demnächst auch rauf und runter gespielt wird. Ist ja schliesslich ein zwischendurch äusserst trüber Sommer, da darf man auch mal einen melancholischen Sommerhit lancieren. Und natürlich ist der Text purer Kitsch, aber manchmal braucht's das halt.

Hey there Delilah
What's it like in New York City?
I'm a thousand miles away
But girl tonight you look so pretty
Yes you do
Times Square can't shine as bright as you
I swear it's true

Hey there Delilah
Don't you worry about the distance
I'm right there if you get lonely
Give this song another listen
Close your eyes
Listen to my voice it's my disguise
I'm by your side

Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
What you do to me

Hey there Delilah
I know times are getting hard
But just believe me girl
Someday I'll pay the bills with this guitar
We'll have it good
We'll have the life we knew we would
My word is good

Hey there Delilah
I've got so much left to say
If every simple song I wrote to you
Would take your breath away
I'd write it all
Even more in love with me you'd fall
We'd have it all

Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me

A thousand miles seems pretty far
But they've got planes and trains and cars
I'd walk to you if I had no other way
Our friends would all make fun of us
and we'll just laugh along because we know
That none of them have felt this way
Delilah I can promise you
That by the time we get through
The world will never ever be the same
And you're to blame

Hey there Delilah
You be good and don't you miss me
Two more years and you'll be done with school
And I'll be making history like I do
You'll know it's all because of you
We can do whatever we want to
Hey there Delilah here's to you
This ones for you

Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
Oh it's what you do to me
What you do to me.

Wunderschön, nicht wahr? So ein Lied würde doch jede von uns gerne geschrieben kriegen.

Bloss, und hier kommt jetzt die Entmystifizierung, alle Romantiker/innen und Fernbeziehungsführer/innen bitte nicht mehr weiterlesen:

Delilah nicht.

Die Geschichte von Delilah und Plain White T's-Sänger Tom Higgenson geht nämlich so. Sie wurden einander von einem gemeinsamen Freund vorgestellt, und Tom war sofort der Meinung, dass diese Delilah DiCrescenzo (übrigens eine Steeple-Läuferin mit Hoffnungen auf eine Olympiateilnahme 2008) die schönste Frau sei, die er jemals getroffen hatte. Er hat sie dann auch gleich mit einem dieser tollen Musikersprüche zu Bezirzen versucht: "Ich hab schon einen Song für dich geschrieben." Hatte er nicht.

Delilah ihrerseits hatte allerdings a) bereits einen Freund und b) kein Interesse.

Tom und sie blieben via Mail in Kontakt, und schliesslich hatte er dann eben doch einen Song für sie geschrieben. Siehe oben. Delilah hingegen war immer noch nicht zu überzeugen. Sie fand den Song zwar ganz toll, aber eben. Kann man ja irgendwie auch verstehen. Ich meine, mir würde es auch etwas komisch vorkommen, wenn mir ein Typ einen Song schreibt, in dem es um unsere inexistente Beziehung geht. Das ist dann nicht mehr romantisch, sondern irgendwie... creepy.

Aber wenn man die Geschichte hinter dem Lied ignoriert, ist es eben doch ein toller Schmachtfetzen, der sich sicher ganz besonders als Hintergrundmusik für die Reise in Richtung Liebste/n eignet, sofern er oder sie denn fern ist.

Und jetzt: Geniessen, solange das Ding wenigstens noch ein ganz kleines Bisschen frisch ist und in unseren Breitengraden erst halb zu Tode gedudelt wurde.

Und ganz besonders geniessen, wenn man so wie ich die Sache mit der Fernbeziehung erfolgreich in eine Nahbeziehung umgewandelt hat.
3.8.07 14:13


Geheimsprache

Jedes Paar entwickelt im Laufe der Jahre ja so seine Eigenheiten, auch was die Sprache angeht. Ist bei uns nicht anders. So wissen wir zum Beispiel beide, dass die Betonung bei Becel eigentlich BeCEL ist, bei uns heisst das trotzdem BEcel. Hat man sich irgendwann angewöhnt, ist halt mittlerweile so. Ist ja auch harmlos.

Allerdings: Manchmal würde ein Aussenstehender vermutlich kein Wort verstehen. Ein Beispiel von eben gerade:

"Öffne die Kanonentür, Arschgeili McArscharsch! Kontraproduktiv, das lustige Wiesel, will die Welt mit Zwiebeln beschiessen!"

Äh ja. Eigentlich ging es darum, dass ich die Hände voller Verpackungsmüll und Kompostabfällen hatte und jemanden brauchte, der mir die Balkontür öffnet. Aber da ich mich verhaspelte und erst von der Kanontür sprach, nahm das Unheil seinen Lauf.

(Aber ganz ehrlich: Wer würde nicht die Geschichten über den Superhelden Arschgeili McArscharsch und seinen Sidekick, Kontraproduktiv, das lustige Wiesel verfolgen wollen? Eben. Diese Namen hab ich uns übrigens schon vor dem Balkontür-Abenteuer verpasst, but let us not go there, for that way madness lies...)
6.8.07 13:01


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