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Natollies woechentliche Verbrechen auf Schallplatte:





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Gut geklaut ist halb gesungen

Im Gegensatz zu den Herren, die Thema dieses Eintrags sind, gebe ich es gleich sofort zu: Hab ich nicht selber gefunden. Stand bei 20 Minuten. Aber immerhin gebe ich meine Quelle an. (Und ich stehe auch dazu, dass das Video aaaaalt ist (von 2005 nämlich), aber ich kannte das noch nicht.)

Die Right Brothers hingegen würden es vermutlich nie eingestehen, dass ihr Lied halb Kinderlied und halb "We didn't start the fire" ist. Wobei "eingestehen" ja sowieso ein Wort ist, mit dem die Politische Rechte ein Grundsatzproblem hat.

Aber zur Kernfrage: Ist das hier echt ernsthaft gemeint?



Ich meine, nee, oder?! Das ist ein Witz. Also nichts gegen Meinungsfreiheit - meinetwegen darf man gerne rockige Musik hören und Bush wählen, ist jedem freigestellt und es gibt auch genug solche Leute (siehe Conservative Punk). Aber muss sie denn so schlecht sein, dass man gleich eine Parodie dahinter vermutet?

Das ist für mich ja sowieso einer der bittersten Aspekte der rechtslastigen Politik: Sie bedient sich derart hirnrissiger Mittel, dass man noch mitten im prolongierten Ans-Hirn-Langen ist, bevor man merkt, dass ein gewisser Teil der Bevölkerung bereits auf diese Form von Meinungsmache hereingefallen ist.

Gerade dadurch dass man als Links-Pseudo-Intellektueller die Tendenz hat, Angstmacherei-Kampagnen mit fragend-arrogantem Blick als lächerlich abzustempeln, weil ja so durchschaubar und grundsätzlich nicht ernstzunehmen, ebnet man eben dieser sinnlosen Parolenpolitik den Weg.

Denn die Leute, die sich selber von "denen da oben" nicht ernstgenommen fühlen, sympathisieren verständlicherweise schnell mal mit den anderen, die ebenfalls nicht ernst genug genommen werden.

Und dann wird es wirklich ernst.

Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: The Right Brothers are wrong. Bush wasn't right - er ist immer noch rechts.

(Ernsthaft jetzt: Das IST eine Parodie, oder? Ich meine, eine Band kann doch nicht wirklich und wahrhaftig Lieder wie "I'm in love with Ann Coulter" singen und das auch wirklich so meinen?!?)
2.2.07 13:46


Schönheits-OP für lau?

Ich gucke ja seit Monaten immer wieder im Internet nach, was es gerade für Coop Supercard-Prämien gibt. (Für deutsche Leser: Das ist sowas wie die Payback-Card.) Aber irgendwie finde ich nie etwas, das mich wirklich anspricht. Das Hantel-Set will ich dem Paketlieferdienst nicht antun, für die Gaggohaas-Pyjamas fehlen mir die Punkte, und einfach was bestellen, damit die Punkte endlich mal aufgebraucht sind, ist mir dann doch auch zu doof.

Aber das hier ist faszinierend für jemanden wie mich, der schon immer irgendwie auf Kriegsfuss mit seiner Nasenform stand:



Cool. Wer braucht den plastischen Chirurgen, wenn man Nase und Ohren jetzt ganz einfach zuhause trimmen kann? Hallelujah. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, auf wessen Zinkengrösse ich mir mein etwas zu breit geratenes Riechorgan trimme. Wobei, mit meinem Glück und meiner Zielsicherheit haue ich sicher im dümmsten Moment daneben und nenne dann den Michael Jackson-Look mein eigen.

Naja. Einmal ordentlich bei Coop einkaufen, und schon hab ich dann wieder genug Superpunkte für den Ratgeber "Abenteuer mit Kindern" übrig, njarharhar...
2.2.07 22:29


Q.E.D.

Manchmal sollte man einfach wetten. Dann nämlich, wenn man genau weiss, dass man gewinnen wird.

So war mir klar, dass der Reamonn-Konzertankündigung bei fudder garantiert ein Verriss folgen würde, denn schliesslich handelt es sich sich bei den Machern dieses Blogs um die klassischen Internet-Intelligentsia-Prototypen, die aus Prinzip nur gut finden, was der Masse nicht passt und umgekehrt.

Das System ist ähnlich wie bei der Ernennung des Literaturnobelpreisträgers: Wenn das Werk sich in einer unverständlichen Sprache präsentiert und höchstens von zwei Leuten gelesen wurde, ist es preiswürdig. Was aber vielen gefällt, kann nicht positiv beurteilt werden. Naja, zumindest nicht gleich oder solange der Verfasser noch lebt.

Das gilt auch für Popmusik: Take That waren während ihrer Nicht-Existenz plötzlich auch bei den selbsternannten Musikpäpsten irgendwie gebilligt, weil "Back for good" ja eben doch ein guter Song war. Jetzt gibt es sie wieder, jetzt mag man sie wieder nicht mehr. Wäre ja uncool sonst.

But I digress. Ich wollte eigentlich nur sagen: Wette gewonnen.

Ich persönlich fand das Konzert trotzdem grandios, aber ich lese ja auch selten Bücher von Nobelpreisträgern.

(Ach ja, auch wenn man das als meinen üblichen "Menno, ich kann doch auch nix dafür, dass mein Musikgeschmack so schlecht ist"-Eintrag werten könnte: Es ging mir vor allem um die Vorausschaubarkeit der Berichterstattung. Und mein Musikgeschmack ist gar nicht schlecht, der ist halt einfach hüben wie drüben. Pffft.)
5.2.07 13:44


Moldawien ist mein Alesia

Kurze Aufklärung: Der Titel hängt mit den Asterix-Comics zusammen. In 'Asterix und der Arvernerschild' beteuern immer alle "Aleschia? Ich kenne kein Aleschia!" Gemeint ist Alesia, die reden dort halt alle so.

Und ich kenne offenschichtlich, pardon, offensichtlich kein Moldawien. Mit Moldawien verbinde ich lediglich eine seltsame Truppe, die an einem der letzten Eurovision Song Contests ein Lied über eine Grossmutter mit einer Trommel gesungen und ebendiese musikalische Greisin dazu auch noch gleich auf die Bühne geholt hat.

Ansonsten: Moldawien? Bahnhof. Ich weiss nicht mal, wo das Land liegt, wie mir dieses Spiel beweist. Alle Länder habe ich schon mindestens einmal korrekt platziert. Ja, sogar Luxemburg. Und Slowenien. Aber Moldawien haue ich irgendwie immer knapp daneben.

Naja, weiterüben. Vielleicht liegt es ja an der Hintergrundmusik. Die klingt irgendwie... moldawisch. Eventuell sollte ich zum Spielen eher Smetanas "Moldau" hören? Hat die etwas mit Moldawien zu tun? Bitte um Aufklärung.

Und falls irgendjemand Moldawien gleich auf Anhieb an der richtigen Stelle platziert, kriegt er oder sie (natürlich nur bei Bereitstellung eines Beweis-Screenshots) wahlweise einen Gummipunkt oder ein Wunschblog.
5.2.07 16:43


And the winner is...

...so, ich hab mal eben in die Tüte mit den "Sollte man mal bei ebay reinstellen"-Sachen geguckt und beschlossen, dass es dieses Jahr mal wieder ein Oscartippspiel geben wird.

Gedacht, dem Ehemann gesagt, und der hatte dann die ganze Arbeit. Danke, mein Held!

Hier kann man mitmachen. Die Preise? Ramsch. Aber dabei sein ist alles und so - und wer will den nicht den Titel des besten Tippers in Natollies und Thollstens Oscartippspiel erobern? Eben. Da nimmt man es doch auch in Kauf, mit einer Actionfigur beschenkt zu werden, die aussieht wie aus einem Happy Meal ergattert. Oder ein Schweissband mit billiger Catwoman-Stickerei und noch billigerer Digitaluhr kredenzt zu kriegen.

Kurz: Von den Preisen sollte man sich nicht vom Tippen abhalten lassen. Zur Not kann man sie auch ablehnen. Dann landen sie wieder in der ebay-Tüte.
5.2.07 21:54


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