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Keine Gnade für Susi und Strolch...

...naja, für Strolch zumindest theoretisch schon. Gerade bei 20 Minuten gelesen:

"Mütter von Kriminellen sterilisieren

Nachdem eine Gruppe von Kindern einen Videoladen überfallen hat, will ein Stadtrat von Charleston in South Carolina schlechte Mütter sterilisieren lassen. Mit streunenden Tieren mache man das ja auch.

Larry Shirley reagierte damit nach eigenen Angaben auf den Überfall auf einen Videoladen durch eine Gruppe Kinder und Jugendlicher. «Wir sammeln streunende Tiere ein und machen sie unfruchtbar», sagte er der Zeitung «The Post and Courier of Charleston» gestern. «Diese Mütter müssen sterilisiert werden, wenn sie sich nicht um ihre Kinder kümmern.» Es sei völlig inakzeptabel, dass Mütter von Strassenkindern noch weiter Kinder bekämen.

Shirley reagierte auf einen Überfall auf einen Videoladen am Mittwoch, nach dem ein zwölfjähriger Junge und ein 14-jähriges Mädchen des bewaffneten Raubes beschuldigt wurden. Gegen einen neunjährigen Jungen wurden keine Vorwürfe erhoben, weil er nach Angaben der Polizei zu jung ist. Er wurde seiner Mutter übergeben.

«Wir haben es hier mit einem Versagen der Gesellschaft zu tun, ob es nun in Mount Pleasant mit Yuppie-Eltern oder der East Side mit armen Eltern ist», sagte Shirley unter Bezug auf Wohngegenden in Charleston. Ein Senator aus der Südstaatenstadt, Robert Ford, bezeichnete Shirleys Auslassungen als verrückt. Der Stadtrat habe sich um Freizeit- und andere Einrichtungen zu kümmern, um für Jugendliche die Atmosphäre einer normalen Gesellschaft zu schaffen."

Ooookay. Erster Gedanke: Wenn ein Kind sich schlecht benimmt, kann das ja nur an der Mutter und mitnichten am Vater liegen. (Im Originalartikel ist Shirley übrigens der Meinung, dass man auch schlechte Väter eventuell sterilisieren könnte. Mein Gedanke dabei: Aber dazu müsste man sie erst wieder auftreiben können, nachdem sie abgehauen sind und sich aus der Verantwortung gezogen haben.)

Und schon gar nicht kann das Problem an den Kindern selbst liegen. Neenee, lasst uns einfach die Kinder als Symptome betrachten und verhindern, dass noch mehr von ihnen auftreten. Um die Ursachen kann sich ja dann jemand anderes kümmern.

Achja: Und dass ja keiner auf die Idee kommt, dass sich ja eventuell das Sozialamt um solche Situationen kümmern könnte. Aus dem Originalartikel:

"Shirley said sometimes social services is part of the problem, making parents afraid to whip their kids when they need it."

Böses Sozialamt. Erlaubt den Eltern nicht, ihre Kinder zu schlagen. Ist ja klar, dass sie dann Videoläden überfallen.

Achja: Shirley ist, soweit ich das richtig ergoogelt habe, übrigens in der Versicherungsbranche. Hm. Ob er da wohl auch im Fachbereich Videoläden tätig ist?
1.10.06 12:39


Jeden Montag wieder...

...weise ich darauf hin, dass Dings der Woche geupdatet wurde.
Joa, das war's dann eigentlich schon.

Reicht nicht? Okay, dann noch das YouTube-Video des süssesten Hundebabys der Welt. Leider nicht meins - aber irgendwann mal hab ich auch so eins, das dann zwar nicht besonders gross, aber doch total hässlich wird.

2.10.06 13:42


Feiertag im Jammertal

Heute ist Tag der deutschen Einheit. Wenn ich es nicht wüsste, ich hätte es nur daran gemerkt, dass mein Mann zuhause am PC sitzt und nicht im Büro.

Man mag mir aufgrund dieses Blogeintrags gerne naiven Patriotismus unterstellen, aber es ist nunmal so: Nationalfeiertag ist für mich etwas anderes als dieses triste graue Alltagsbild, dass sich mir bietet, wenn ich aus dem Fenster schaue.

Nationalfeiertag, das sind Balkone mit Fähnchengirlanden oder Flaggen in den Blumenkisten, mit Lampions in allen Formen und Farben. Das sind Freudenfeuer auf der Dorfwiese, mit Ansprachen irgendwelcher rhetorisch unbedarfter Gemeinderäte. Gemeinsames Cervelat-Bräteln und Absingen der Nationalhymne, bei der man den Text von den aus dem Gemeindeinfoblatt von letzter Woche (denn immer eine Woche vor dem Nationalfeiertag wird der Text abgedruckt) ausgeschnittenen Zetteln abliest. Und Feuerwerk, ob es nun das eigene, selbstgekaufte, kleine ist, bei dem viel gekreischt und in Deckung gerannt wird, oder das grosse, das die Stadt ausrichtet und zu dem man sich mit der ganzen Nachbarschaft auf der Strasse zum kollektiven "Oooooh!", "Aaaah!" und "Uuuuh!" versammelt.

Nationalfeiertag, das ist unbeholfene Feierlichkeit. Das sind Urinstinkte der Zugehörigkeit, das ist Heimat im Sinne von Geborgenheit, nicht im Sinne von Abgrenzung. Das ist der Tag, an dem man auch als Schweizer mal ausgelassen sein darf. Aber nur, wenn man die Spuren seines kleinen Feuerwerks wieder ordentlich wegräumt.

Nationalfeiertag, das ist nicht gleichbedeutend mit stolz sein auf sein Land. Das ist dankbar sein dafür, dass man in einem Teil der Welt lebt, wo man relativ sicher ist, ein Dach über dem Kopf und mehr als genug zu Essen hat. Das hat eher mit Demut als mit Stolz zu tun.

Einen Tag pro Jahr sollte man ja vielleicht mal feiern, dass es einem im Vergleich zum grossen Rest der Erdbevölkerung verdammt gut geht.

Und ich spreche hier - natürlich - vom Schweizer Nationalfeiertag. Dabei wird folgendes gefeiert: In grauer Vorzeit irgendwann Anfang August haben sich drei Typen auf einem Berg getroffen, je drei Finger in die Luft geschwenkt, irgendetwas gebrabbelt, und schon gab es die Schweiz.

So ein Ereignis erscheint mir geradezu unwichtig im Vergleich dazu, dass vor 16 Jahren ein zerrissenes Land einen gemeinsamen Neuanfang wagte. Und wie gesagt: Es hat nichts mit Stolz auf sein Land zu tun. Ich bin lediglich der Meinung, dass man sich einmal pro Jahr daran erinnern sollte, was man alles hat. Und damit sind nicht die Deutschlandfähnchen am Auto gemeint.
3.10.06 13:01


Wohin Bierwerbung führen kann...

Nur damit es mal klar ist:



Und nur damit es nochmal einer sagt (dem wir doch gerne alles glauben):

3.10.06 16:49


Nix Neues weiss man nicht

Sorry, ich habe echt nichts Interessantes zu berichten gerade. Also eigentlich schon, allein mir fehlt die Zeit. Deswegen husch husch ab zu Dings der Woche, da stehen viele bunte Lach- und Sachgeschichten. Diese Woche neu: Interview der Woche, den Auftakt machen Mando Diao.

Ich muss jetzt shoppen gehen. Eine Runde Fake-Mitleid, bitte.
9.10.06 10:54


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